Was sind Zeitbanken und wie funktionieren sie?
Zeitbanken agieren ähnlich wie normale Banken und Sparkassen, nur das sie fast ganz ohne den monetären Faktor auskommen. Sie sollen, geht es nach den Initiatoren, die vierte Säule der Altersvorsorge darstellen und die ehrenamtliche Arbeit revolutionieren.
Zeit als Altersvorsorge
Im Grunde geht es darum, mehr Menschen dazu zu bewegen ehrenamtliche Arbeit auszuführen. Viele Deutsche haben dafür zu wenig Zeit und an diesem Punkt setzen die Zeitbanken ein. Hier können die ehrenamtlichen Helfer ein Konto eröffnen auf dem die geleisteten Arbeitsstunden eingetragen werden. Diese stellen dann ihr Guthaben dar, welches sie wiederum für den eigenen Bedarf benutzen können. So können junge Menschen sich genügend Zeit ansparen, welche sie im Alter, oder auch schon vorher, wieder abrufen können.
Anders als bei Tauschringen, geht es hierbei nur um die Erbringung von Dienstleistungen, wie Babysitten, Nachhilfeunterricht, Begleitung bei Behördengängen, Computerarbeiten, Tierpflege und dergleichen mehr.
In Deutschland ist dieses Prinzip noch relativ neu und erst in diesem Jahrhundert in einigen Städten und Gemeinden ins Leben gerufen worden.
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