Nov
10

Kann man unschuldig aus dem Index von Google verbannt werden?

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Als Webmaster betreut man seine Seiten oft mit viel Liebe und Hingabe, schreibt jahrelang fleißig guten Content und hofft so, dass diese in der großen weiten Welt des Internets entsprechend gewürdigt werden.

Dazu zählt aber nicht nur die Beachtung durch die große Leserschaft, sondern insbesondere auch die Beachtung durch Suchmaschinen wie Google und Bing. Damit diese die Seiten aber auch finden können, gehört meist ein bisschen mehr dazu, als nur guten Content zu liefern. Suchmaschinenoptimierung heißt hier das Zauberwort. Dazu zählen unter anderem die Optimierung des Quelltextes, Verbannung jeglichen Duplicate Content sowie ein barrierefreier Zugang zur Seite. Darüber hinaus kann der Webmaster auch Offline die eine oder andere Sache machen, damit seine Seiten besser in den Suchergebnissen gelistet werden. Hier ist aber Vorsicht angesagt. Zuviel des Guten, kann gern auch mal abgestraft werden. Doch wer sich an die Richtlinien der jeweiligen Suchmaschine hält, hat eigentlich nichts zu befürchten.

Doch leider liegt die Betonung hier wirklich auf dem Wort „eigentlich“. Denn die Welt der Suchmaschinenoptimierung ist böse. So gibt es leider auch hier schwarze Schafe, die ihr Ranking mit unlauteren Mitteln positiv beeinflussen. Anstatt ebenfalls viel Mühe in den Aufbau einer Seite zu investieren, verbannen sie lieber ihre Konkurrenz aus dem Index von Google. Mit dem sogenannten Cross Site Scripting (XSS) können üble Mitbewerber ganz einfach eine Skriptweiche in die Domain einfügen, die nur vom Robot gesehen wird. Der Webmaster und seine normalen Besucher bekommen von dieser Aktien meist nichts mit. Die schadhafte Seite kann dem Spider aber implizieren, dass auf der Domain schlüpfrige Dinge angeboten werden oder zu viel Optimierung durch eine zu hohe Keyword-Dichte vorhanden ist und schon verbannt die Suchmaschine die Domain aus seinem Index. Das Magazin Website Boosting hat diesem Problem einen umfassenden Blogeintrag gewidmet, den man hier einsehen kann.

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