Wann dürfen die Flugzeuge nach dem Vulkanausbruch wieder fliegen?
Das hängt zunächst von den Winden ab, welche die Lava-Asche weiter tragen. Aktuell zieht die Aschewolke weiter südwärts, sodass auch beim deutschen Luftverkehrs-Drehkreuz, dem Frankfurter Flughafen, heute morgen alle Flüge gestrichen wurden. Die Wiederaufnahme des Flugverkehrs erfolgt, sobald die Wolke weiter gezogen ist und keine Gefahr mehr für den Luftverkehr besteht. Bestimmte Zielflughäfen werden mit Sicherheit noch eine Weile nicht angeflogen werden können.
Die Wolke zieht gerade in mehreren Tausend Metern Höhe in Richtung Südost. Im Moment ist unklar, wie lange Lava-Asche noch ausströmt und von den Winden weitergetragen wird. Auch die Windrichtung kann sich ändern. Wer einen Flug gebucht hat und sich unsicher ist, ob oder wann dieser tatsächlich stattfinden wird, muss sich mit seiner Airline in Verbindung setzen, um dies in Erfahrung zu bringen.
Abgesehen vom Flug-Chaos über Europa gibt es auch andere kurzfristige und langfristige Auswirkungen des Vulkanausbruchs. So werden sich laut donnerwetter.de die Sonnenuntergänge stärker färben als sonst (mehr Rot- und Orangetöne), in Mitteleuropa wird Staub niederfallen und Sonntagabend sowie Montag wird in Norddeutschland saurer Regen/Giftstoffe erwartet.
Montag bis Donnerstag werden Probleme im gesamten europäischen Luftraum erwartet. Eine Winddrehung, die wieder für saubere Luft über Europa (mit Ausnahme Nordeuropas) sorgt, wird nicht vor Donnerstag erwartet.
Bei einem starken und lang anhaltenden Vulkanausbruch, wird sich die Sonne verhüllen, die Windströmungen werden sich ändern und Temperaturen fallen, Luftfeuchtigkeit und Gase werden sich verbinden und abregnen, gegebenenfalls auch zu schlammartigem Niederschlag. Der Niederschlag hierzulande würde sich laut donnerwetter.de um etwa 20 %, im Mitteleuropa um 10 % verringern, falls die Aktivität des Vulkans weiterhin stark anhält. Sonst hätte Deutschland durch einen kühleren Sommer nur etwa Ernteausfälle zu befürchten.
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